Forschungsüberblick

Kreatin in zahlen

Das am intensivsten erforschte Nahrungsergänzungsmittel weltweit.

0Publizierte Studien
0Forschungsgeschichte
0EFSA-Mindestdosis
EFSAOffiziell bestätigter Health Claim
Evidenzbasiert

Unsere quellen und methodik

Alle Informationen basieren auf peer-reviewed Studien, Metaanalysen und offiziellen EFSA-Bewertungen.

Peer-Reviewed Studien
Randomisierte, kontrollierte Studien aus PubMed und Cochrane bilden die Grundlage aller Aussagen.
EFSA Health Claims
Kreatin erhöht die körperliche Leistung bei Schnellkrafttraining im Rahmen kurzzeitiger intensiver körperlicher Betätigung (min. 3 g/Tag).
Transparente Bewertung
Wir unterscheiden konsequent zwischen gesicherten Erkenntnissen und vorläufigen Hinweisen aus der Forschung.
Grundlagen

Was ist kreatin? Ein überblick

Kreatin (von griechisch kreas, "Fleisch") ist eine natürlich vorkommende organische Säure. Der Körper synthetisiert täglich etwa 1–2 g aus den Aminosäuren Arginin, Glycin und Methionin. Weitere 1–2 g werden über Nahrung aufgenommen, vorwiegend über Fleisch und Fisch.

  • Entdeckung 1832Chevreul isolierte kreatin erstmals aus Fleischextrakt und prägte den Namen.
  • 95 % in der SkelettmuskulaturDer Gesamt-Pool eines 70-kg-Erwachsenen beträgt etwa 120–140 g. Rund 95 % befinden sich in der Skelettmuskulatur.
  • Phosphokreatin-SystemKreatinkinase katalysiert die Übertragung einer Phosphatgruppe von Phosphokreatin auf ADP, um ATP zu regenerieren.
Strukturformel von Kreatin
C₄H₉N₃O₂Summenformel
131,13g/mol
1832Entdeckung
Themenübersicht

Alle themen rund um kreatin

Ein strukturierter Überblick über die wichtigsten Wissensgebiete.

Wirkung

Wie kreatin die ATP-Resynthese beschleunigt und welche Effekte nachgewiesen sind.

Dosierung

Evidenzbasierte Empfehlungen: Ladephase vs. Dauerdosierung.

Nebenwirkungen

Objektiver Faktencheck: Wassereinlagerung, Nieren und andere Bedenken.

Für Frauen

Besonderheiten bei kreatin-Einnahme und Studienlage für Frauen.

Qualität

Reinheitsgrade, Zertifizierungen und die Bedeutung von Creapure.

Vergleich

Monohydrat vs. HCL vs. Ethyl-Ester: neutrale Gegenüberstellung.

Formenübersicht

Kreatin-formen im überblick

Kreatin monohydrat hat die breiteste Evidenzbasis. Neuere Formen zeigen bisher keine Überlegenheit in kontrollierten Studien.

HCL
Ab 0,40 €/g
  • Höhere Löslichkeit
  • Kein EFSA Health Claim
  • Wenig Langzeitstudien
Zum Vergleich
Kre-Alkalyn
Ab 0,50 €/g
  • pH-gepuffert
  • Kein EFSA Health Claim
  • Kein nachgewiesener Vorteil
Zum Vergleich
Häufige Fragen

Häufige fragen über kreatin

Grundlegende Fragen, beantwortet auf Basis der aktuellen Studienlage.

Kreatin ist eine natürlich vorkommende organische Säure (C₄H₉N₃O₂), die im Körper aus Arginin, Glycin und Methionin synthetisiert wird. Etwa 95 % befindet sich in der Skelettmuskulatur, wo es als Phosphokreatin eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel spielt.

Kreatin monohydrat gehört zu den am besten untersuchten Supplementen. Die EFSA, ISSN und zahlreiche Metaanalysen stufen es bei 3–5 g/Tag als sicher ein. Langzeitstudien über bis zu 5 Jahre zeigen keine klinisch relevanten Nebenwirkungen bei gesunden Erwachsenen.

Kreatin dient als Energiepuffer im Phosphokreatin-System. Das Enzym Kreatinkinase katalysiert die Übertragung einer Phosphatgruppe von Phosphokreatin auf ADP, wodurch ATP regeneriert wird. Dies ist besonders bei kurzzeitigen, hochintensiven Belastungen bedeutsam.

Kreatin monohydrat hat die breiteste wissenschaftliche Evidenz. Weder HCL, Ethyl-Ester noch Kre-Alkalyn haben in kontrollierten Studien eine Überlegenheit nachweisen können. Die EFSA bezieht sich ausschließlich auf Monohydrat.

Die EFSA gibt eine Mindestdosis von 3 g/Tag an. In der Praxis werden 3–5 g täglich empfohlen. Eine Ladephase (4 x 5 g über 5–7 Tage) kann die Sättigung beschleunigen, ist aber nicht zwingend erforderlich.

Nachschlagewerk

Tiefer einsteigen in die welt des kreatins

Von der Biochemie bis zu praktischen Dosierungsprotokollen. Alle Informationen wissenschaftlich fundiert.